Napadano

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Entwurf. Vor dem ersten Verkauf anwaltlich prüfen lassen. Besonders die

Abschnitte zu Haftung, Verfügbarkeit und Kündigung sind heikel – unwirksame

Klauseln fallen ersatzlos weg und dann gilt das Gesetz.

Stand: 09.09.2026 · [FIRMENNAME] (nachfolgend „Anbieter")

1. Geltungsbereich

Diese Bedingungen gelten für die Überlassung der Anwendung „Napadano

Kundenverwaltung" als Software as a Service. Sie richten sich ausschließlich an

Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. **Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern

findet nicht statt.**

2. Leistung

Der Anbieter stellt die Anwendung über das Internet zur Nutzung bereit. Der

Umfang richtet sich nach dem gebuchten Tarif, insbesondere nach der Zahl der

verwaltbaren Kunden und dem Speicherplatz.

Der Anbieter schuldet die Bereitstellung, nicht einen bestimmten

wirtschaftlichen Erfolg. Eine Verfügbarkeit von [99,0] % im Monatsmittel

wird angestrebt; ausgenommen sind angekündigte Wartungen und Störungen, die der

Anbieter nicht zu vertreten hat.

3. Testphase

Neue Zugänge können die Anwendung [14] Tage unentgeltlich testen. Die

Testphase endet automatisch, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Nach Ablauf

bleiben die Daten lesbar; neue Eingaben sind erst nach Buchung eines Tarifs

wieder möglich.

4. Preise und Zahlung

Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung genannten Preise, jeweils zuzüglich der

gesetzlichen Umsatzsteuer. Die Abrechnung erfolgt monatlich im Voraus über den

Zahlungsdienstleister Stripe.

Bei fehlgeschlagener Zahlung kann der Anbieter den Zugang nach vorheriger

Ankündigung sperren. Die Daten bleiben während der Sperre erhalten.

5. Laufzeit und Kündigung

Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit und kann von beiden Seiten mit einer

Frist von [einem Tag] zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums gekündigt

werden. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt unberührt.

Nach Vertragsende stehen die Daten [30] Tage zum Export bereit und werden

anschließend gelöscht.

6. Pflichten des Kunden

Der Kunde

Personen ein, bevor er Videos hochlädt oder Freigabelinks weitergibt,

dieser Pflichten entstehen.

7. Datenschutz

Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet,

gilt ergänzend der Auftragsverarbeitungsvertrag. Dieser ist Bestandteil des

Vertrags und muss vor der ersten Nutzung geschlossen werden.

8. Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie

bei der Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit. Bei einfacher

Fahrlässigkeit haftet er nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten

und begrenzt auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen

Schaden.

Für Datenverlust haftet der Anbieter nur bis zu dem Aufwand, der bei

ordnungsgemäßer Datensicherung durch den Kunden zur Wiederherstellung

erforderlich gewesen wäre. **Der Kunde ist gehalten, den Export regelmäßig

selbst zu nutzen.**

9. Änderungen

Änderungen dieser Bedingungen werden dem Kunden mindestens [sechs Wochen]

vor Inkrafttreten in Textform mitgeteilt. Widerspricht er nicht innerhalb von

[sechs Wochen], gelten sie als angenommen; auf diese Wirkung wird in der

Mitteilung gesondert hingewiesen.

10. Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht. Gerichtsstand ist [Ort], soweit der Kunde

Kaufmann ist.